Corona-Krise

Caritas Betzdorf

Die Hilfe bleibt

In den Zeiten großer Verunsicherung reagiert die Caritas Betzdorf auf die Bedrohung durch das Corona Virus. Um unsere Klienten, Kunden und Ratsuchenden und auch uns selbst so weit wie möglich zu schützen, reduzieren wir die persönlichen Kontakte auf das Notwendigste. Wir treffen diese Entscheidung in Absprache mit unseren Auftraggebern und Kooperationspartnern.

Die Arbeit der Caritas ist die Arbeit mit Menschen. Persönlicher Kontakt ist dabei eine der Grundlagen. Diese Grundlage fehlt uns im Moment. Im Vordergrund steht, wie allerorts, der Schutz besonders derer, die gegenüber dem neuartigen Virus als besonders verletzlich gelten. Persönlicher Kontakt bleibt aus, die Räumlichkeiten stehen weitgehend nicht zur Verfügung. Trotzdem bleiben die Hilfsangebote soweit wie möglich erhalten. Parallel dazu werden neue Möglichkeiten entwickelt, Angebote und Hilfen zu realisieren.

Im Vordergrund steht hier, dass wir weiterhin erreichbar bleiben. Und das mit allen Fachdiensten.

Sollte in der gegenwärtigen Situation Hilfe benötigt werden, bei der die Caritas der richtige Ansprechpartner ist, so versuchen wir in jedem Fall einen Weg zu finden. Besonders dankbar ist man in dieser Situation für die vertrauensvollen und teils unbürokratischen Lösungen, die mit Auftraggebern und Kooperationspartnern bereits gefunden und umgesetzt werden konnten.

Unsere weiterhin verfügbaren Angebote im Einzelnen:

Die Beratungsdienste sind nach wie vor telefonisch und per Mail zu den Dienstzeiten uneingeschränkt erreichbar.

Schuldnerberatung: 02741/9760-0 (Zentrale)

Schwangerenberatung: 02741/9758919 oder schwangerenberatung@caritas-betzdorf.de

Allgemeiner Sozialer Dienst: 02741/9758914

Interventionsstelle bei Gewalt in engen soziale Beziehungen 02741/9760-0 (Zentrale)

Migrationsberatung: 02741/9758913 oder migrationsberatung@caritas-betzdorf.de

Ambulanter Hospizdienst 02741/937 731 oder hospiz-ambulant@caritas-betzdorf.de

Suchtberatung: 02741/976031

Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus: 02741/97600

Die Tagesstätte in Kirchen ist telefonisch und im Notfall auch vor Ort erreichbar.

Montag - Donnerstag: 08:30-15:00 Uhr

Freitag: 08:00-13:00 Uhr

Telefon: 02741/930349; außerdem 0163/8976014 (Christine Haubrich)

Die Besucher der Tagesstätte bleiben zu Hause und erhalten regelmäßig Aufgaben aus verschiedenen Bereichen um ihren Alltag besser strukturieren zu können. Dies sind zum Beispiel kognitive Übungen, kreative Herausforderungen und Bewegungsübungen. Zudem haben alle Besucher ein Tagebuch erhalten, in dem sie ihre Gedanken, Gefühle und ihren Tagesablauf festhalten können.

Weiterhin haben die Besucher der Tagesstätte untereinander Briefpartnerschaften vereinbart, um Kontakt auch zu weiteren Personen zu halten. Kontakt zwischen Besuchern und Mitarbeitern besteht mehrmals die Woche telefonisch. In speziellen Einzelfällen wird über die Tagesstätte eine häusliche Grundversorgung der Besucher sichergestellt. Die MitarbeiterInnen des Persönlichen Budgets sind für ihre KlientInnen wie gewohnt erreichbar. Hauptansprechpartnerin bleibt Frea Fieber (0151/46152885).

Die Unterstützungsangebote bleiben weiterhin engmaschig, natürlich an Corona angepasst und werden soweit wie möglich telefonisch durchgeführt. Die Möglichkeit der Krisenintervention im Notfall besteht jedoch weiterhin, ebenso wie notwendige Angebote zur existenziellen Grundversorgung.

Die Familienhilfe und die Tagesgruppe in Herdorf stehen mit ihren Familien in engem Austausch und begleiten diese weiterhin telefonisch. Zudem erhalten die angebundenen Familien Wochenaufgaben mit kleinen Herausforderungen, um die Zeit zu Hause besser gestalten zu können. Die Gruppenangebote werden in digitaler Form weiter durchgeführt.

Die Suchtberatung führt ihre Arbeit zum größten Teil telefonisch weiter. Gruppenangebote finden selbstverständlich nicht statt. Notwendige Formulare können ausgefüllt werden, Krisen werden begleitet und auch die Vermittlung in Reha-Einrichtungen findet weiter statt. Die ambulante Rehabilitation Sucht wird mittels Einzelgesprächen weitergeführt. In der ambulanten Reha können Klienten unter den gegebenen Umständen ebenfalls neu aufgenommen werden. Zu erreichen ist die Suchtberatung auch über die Zentrale 02741/9760-10.

Die Schulsozialarbeit steht weiterhin in engem Austausch mit den jeweiligen Schulen. Darüber hinaus bleiben unsere SchulsozialarbeiterInnen nach wie vor Ansprechpartner für Eltern und Kinder an ihren jeweiligen Schulen.

Sämtliche Angebote der Casa Esperanza finden im Moment nicht statt. Jannis Ließfeld steht jedoch gern per Telefon (0162/8912533) und Mail (jannis.liessfeld@caritas-betzdorf.de) für alle Familien des Stadtteils zur Verfügung um, wo notwendig und möglich, Unterstützung anzubieten.

Die Arbeitsmarktmaßnahmen sind nach wie vor erreichbar. Die Erfüllung der Bildungsteile erfolgt digital oder postalisch. Mit allen TeilnehmerInnen besteht regemäßiger telefonischer Kontakt, mindestens zwei Mal in der Woche. Für alle darüber hinausgehenden Fragen steht Fr. Monika Lautwein unter 02741/1823706 zur Verfügung.

Unsere Telefonzentrale ist Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr besetzt. Mittwochmorgen und Freitagnachmittag bleibt die Zentrale geschlossen.

Unsere Telefonnummer lautet: 02741/9760-10

Wir werden auf die anhaltende Entwicklung in dieser für uns alle ungewohnten Krisensituation auch in der Folgezeit schnell und angemessen reagieren.

Bleiben Sie gesund!